Frühjahrsturniere (“Sport-Freak”-Pokal und “Die Hellersdorfer”-Pokal)

Frühjahrspokalturniere des SC Eintracht Berlin e.V. im Freizeitforum Marzahn

Am zweiten und dritten Aprilwochenende war es wieder soweit und die Kugeln rollten in den Wettbewerben um die Wanderpokale von SPORT-Freak (Herren) und der Hellersdorfer (Damen). Die Titelverteidiger konnten dieses Jahr wieder dabei sein und hofften natürlich erneut oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Es gab teilweise herausragenden Kegelsport zu sehen und auch die Spannung war bis zu den letzten Würfen spürbar. So lief es:

Mit Gästen aus Landesliga und Bundesliga fand die diesjährige Austragung des „Die Hellersdorfer“ Frühjahrspokals statt.
Sechs Teams spielten um die Trophäen. Bis zum Ende entwickelte sich ein spannender Wettbewerb, bei dem am Ende nur wenige Holz Unterschied die Entscheidung brachten. Mit je zwei ersten und zweiten Plätzen landeten die mit Bundesligaspielerinnen angetretenen Teams von der SG Union Oberschöneweide und vom KSC Schwarz-Weiß bei 22 Punkten. Die um 18 Holz bessere Gesamtholzzahl bedeute den ersten Platz für die Oberschöneweiderinnen vor Schwarz-Weiß. Den dritten Platz sicherten sich die Kegelgazellen von SV Berlin-Chemie Adlershof und SV Roland vor der ersten Vertretung des Gastgebers SC Eintracht Berlin, die vor der letzten Bahn noch auf Bronzekurs war. Die zweite Eintrachtvertretung belegte Rang fünf vor BSKV-Meister Köpenicker SV Ajax-Neptun.
Besonders in den Einzelkonkurrenzen gab es herausragende Resultate, so die 930 Holz von Sylwa Mai (Schwarz-Weiß), 922 Holz von Birgit Lück (Union), 919 Holz Janina Politz (Kegelgazellen), 915 Holz Stefanie Eckert (Eintracht) und Sandy Reinhold 904 Holz (KSV Ajax-Neptun) sowie Katharina Franke (Union) mit 911 Holz.
Es war erneut ein anspruchsvolles Turnier mit letzten Endes verdienten Siegern. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beitrugen sowie natürlich an die neue Herausgeberin der Hellersdorfer, Claudia Dressel, die zur Siegerehrung mit bunten Blumengebinden überraschte.

Am 13.4. spielten 12 Herrenteams um die Trophäe. Neben altbekannten Turnierteilnehmern gaben diesmal die beiden Brandenburger Teams vom MPSV 1995 Königs Wusterhausen und der SV Turbine Falkensee ihre Visitenkarte ab. Letztere sind auf Kreisebene zu Hause während die KWer dieses Jahr beim Bundesligaaufstiegsturnier mitmischten. Letztendlich konnten sich am Ende die höherklassigen Teams durchsetzen.
Die erste Runde (Doppel) entschied der Titelverteidiger Spg. Sparta/KSG mit Gerald Fruntke/Heiko Schmidt und 930 Holz für sich. Auf den nachfolgenden Plätzen folgten für MPSV Königswusterhausen Rainer Kühn/Sven Keßler mit 917 Holz und für Union Oberschöneweide Peter Kowal/Lucas Scheffler mit 915 Holz. Die beiden Eintrachtteams kamen mit 904 und 900 Holz auf Platz 4 und 5 ein.
Nun folgten die beiden Einzelrunden. Pascal Lötzsch (KSG/Sparta) sicherte sich in den Außengassen 12 Punkte mit herausragenden 956 Holz vor André Lück (Union), bei 11 Punkte mit ebenfalls hervorragenden 954 Holz und Torsten Garasch (EBT), 10 Punkte und 938 Holz. Marco Stettnisch (MPSV), 931 Holz, Benjamin Fellmann, 930 Holz, sowie Manfred Propp (beide Eintracht) und Patrick Gunzke (Roland) mit je 928 Holz kamen ihnen am nächsten.
Die Innengassen konnte Carsten Rente (Union) mit 900 Holz und 12 Punkten für sich entscheiden. Ihm folgten Rico Timm (KSV Berolina) und Sven Heincke (Sparta/KSG) mit je 899 Holz und 10,5 Punkten. Sebastian Schmidt (EBT), 898 Holz mit 9 Punkten, und Jörn Temlitz mit 896 Holz und 8 Punkte folgten dahinter.
Das Schlussdoppel in die Innengassen musste die Entscheidung bringen, hierbei lagen die beiden Führenden doch nur knapp auseinander und auch um Platz 3 war noch Spannung angesagt. 12 Punkte konnten mit 917 Holz Peter Kowal/Lucas Scheffler für Union verbuchen, der zweite Platz von Sparta/KSG durch Heiko Schmidt/Gerald Fruntke mit 914 Holz und 11 Punkten bedeuteten die Titelverteidigung. MPSV mit Rainer Kühn/Sven Keßler, bei 10 Punkte und 904 Holz, konnte den dritten Platz erobern. EBT erreichte mit Sebastian Schmidt/Karl Heinz Krüger 7 Punkte bei 894 Holz und rutschte noch auf den 4. Rang ab. Die Doppel der Eintracht landeten holzgleich mit 903 Holz auf den Folgeplätzen.

Gunter Eckert

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